In Altötting tut sich so einiges – der Tourismusverband Inn-Salzach steht vor spannenden Veränderungen. Im kommenden Jahr wird Josef Geisberger die Geschäftsführung übernehmen, während Saskia Niedermeier in den Mutterschutz geht. Geisberger, der zuvor beim Landratsamt Mühldorf am Inn tätig war, blickt optimistisch in die Zukunft. Unter seiner und Niedermeiers Leitung hat sich das Team seit Anfang 2022 neu aufgestellt, und mit frischen Gesichtern wie einer Fotografin und einer Illustratorin wird nun weiter an der touristischen Entwicklung der Region gearbeitet. Innsalzach24 berichtet, dass Geisberger auch weiterhin für das Radwegemanagement zuständig bleibt und all die Anliegen der Geschäftsleitung übernehmen wird.
Doch das Jahr 2026 wird nicht nur neue Gesichter, sondern auch knappe Budgets mit sich bringen. Finanzielle Engpässe erfordern kluge Entscheidungen, um die wichtigsten Angebote aufrechterhalten zu können. Geisberger hat dennoch Vertrauen: „Die wesentlichen Dienstleistungen werden trotz des Budgets weiterhin zur Verfügung stehen,“ lässt er verlauten. In den vergangenen Jahren hat Saskia Niedermeier entscheidend dazu beigetragen, den Verband voranzubringen und die Zusammenarbeit mit dem Dumont-Verlag, die zur Veröffentlichung des Reiseführers „52 Eskapaden im bayerischen Inn-Salzach“ führte, maßgeblich gefördert.
Nachhaltiger Tourismus im Fokus
Ein wichtiges Ziel des Tourismusverbands ist die Ankurbelung des Tourismus in der Region, die sich durch beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Burg zu Burghausen und die älteste betriebsfähige Hammerschmiede Europas auszeichnet. Die RadReiseRegion Inn-Salzach ist nun offiziell vom ADFC zertifiziert und das Radwegenetz „HIN UND WEG“ erstreckt sich über stolze 1.500 Kilometer mit 24 Thementouren. Die Strecken sind für alle Radler – egal ob sportlich ambitioniert oder Genussradler – geeignet. Zudem sind für Juli und September zwei Bio-Radltouren geplant.
Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus hat den Radtourismus als zukunftsträchtiges Thema erkannt und fördert dessen Entwicklung in der Region. Tourismusministerin Michaela Kaniber betont die Bedeutung des Radtourismus für die ländliche Entwicklung und die Förderung nachhaltiger Mobilität. Bayern gilt als eines der fahrradfreundlichsten Flächenländer Deutschlands, mit über 120 Fernradwegen, die eine Gesamtlänge von mehr als 9.000 Kilometern aufweisen. Highlights wie der Donauradweg und der Bodensee-Königssee-Radweg zählen zu den besten Radfernwegen des Landes.
Mit viel Engagement und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und einladende touristische Angebote wird Geisberger die nächsten Schritte des Tourismusverbands gestalten. Die lokale Wirtschaft wird vom Fahrradtourismus profitieren, was auch die Gesundheit der Radfahrer und die Erholung in der Region stärkt. Der Verband hat viel vor und blickt mit Zuversicht auf die kommende Zeit. N-ag berichtet, dass alle Beteiligten fest entschlossen sind, Altötting weiterhin als attraktives Ziel für Radfahrer und Touristen zu präsentieren.
Ein neues Kapitel im Tourismus in Altötting beginnt – und die Weichen für die Zukunft sind gestellt.