Großrazzia gegen Kinderpornographie: Neun Verdächtige in Mühldorf festgenommen!

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Am 24.09.2025 führten Kriminalbeamte in Altötting eine Razzia gegen Kinderpornographie durch, mehrere Beschuldigte wurden ermittelt.

Am 24.09.2025 führten Kriminalbeamte in Altötting eine Razzia gegen Kinderpornographie durch, mehrere Beschuldigte wurden ermittelt.
Am 24.09.2025 führten Kriminalbeamte in Altötting eine Razzia gegen Kinderpornographie durch, mehrere Beschuldigte wurden ermittelt.

Großrazzia gegen Kinderpornographie: Neun Verdächtige in Mühldorf festgenommen!

Am 24. September 2025 hat die Kriminalpolizei Mühldorf am Inn eine groß angelegte Aktion gegen Kinderpornographie durchgeführt. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurden mehrere Durchsuchungen in neun Objekten in den Landkreisen Altötting und Mühldorf am Inn vollstreckt. Rund 20 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz, und die Durchsuchungsbeschlüsse wurden vom Ermittlungsrichter erlassen und in den frühen Morgenstunden umgesetzt. Bei diesen Durchsuchungen wurden diverse elektronische Geräte, Mobiltelefone und Speichermedien beschlagnahmt.

Die Ermittlungen richten sich gegen neun männliche Beschuldigte, deren Alter zwischen 16 und 46 Jahren liegt. Gegen sie bestehen Verdachtsmomente des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte. Die vorliegenden Beweise müssen nun von IT-Forensikern ausgewertet werden, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Die weitere Bearbeitung des Falls obliegt der Kriminalpolizei Mühldorf am Inn in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Steigende Fallzahlen und verstärkte Ermittlungen

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass die Fallzahlen von Kinderpornographie im Einzugsbereich von 2023 auf 2024 um mehr als 30 Prozent angestiegen sind. Von 911 Fällen ist derzeit die Rede. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd hat daher spezielle Arbeitsgruppen für Kinderpornographie eingerichtet, um noch zielgerichteter gegen solche Verbrechen vorzugehen. Diese Gruppen arbeiten eng mit der Staatsanwaltschaft Traunstein zusammen sowie mit dem Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornographie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) in Bamberg.

Bei der Staatsanwaltschaft Traunstein sind ein Staatsanwalt und vier Staatsanwältinnen speziell für die Verfolgung von Kinder- und Jugendpornographie zuständig. Die Aufklärung solcher Straftaten liegt also in kompetenten Händen und wird verstärkt vorangetrieben.

Internationale Zusammenarbeit im Kinderschutz

Außerhalb der bayerischen Grenzen sind auch Unternehmen wie Yahoo aktiv im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie tätig. Laut Yahoo unterliegen die Nutzungsbedingungen und Community-Richtlinien strengen Regeln, die Kinderpornografie (CSAM) verbieten. Das Unternehmen betreibt ein umfassendes digitales Sicherheitsprogramm, das sowohl automatisierte Scan-Methoden als auch menschliche Überprüfungen umfasst. Technologien wie PhotoDNA und CSAI Match ermöglichen es, digitale Signaturen mit Datenbanken bekannter CSAM abzugleichen, um potenzielle Straftaten zu identifizieren.

Reporting-Prozesse bei Yahoo sind eng mit dem National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) verknüpft. Alle Fälle von identifiziertem CSAM werden gemeldet, und Informationen über mutmaßliche Täter werden an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Interessanterweise haben diese Schritte schon zu Hunderten von Rettungen von Kindern und Festnahmen geführt, oft innerhalb von weniger als 24 Stunden nach Erhalt der Berichte.

In Anbetracht dieser Entwicklungen wird deutlich, dass die Bekämpfung von Kinderpornographie sowohl auf regionaler als auch auf internationaler Ebene immer mehr an Bedeutung gewinnt. Polizei und Justiz arbeiten Hand in Hand, um diesen Sonderfällen von Kriminalität entschieden entgegenzutreten und den Opfern eine Stimme zu geben.