Die Verkehrserziehung steht im Fokus der Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg, die während der Allerheiligenferien auf eine beeindruckende Bilanz zurückblickt. Mit viel Herzblut und Engagement hat das Team in zahlreichen Kindergärten sowie Grund- und weiterführenden Schulen im Landkreis für die Sicherheit junger und erfahrener Verkehrsteilnehmer gesorgt. Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass vor allem rund 40 Grundschulen profitierten, wo wichtige Verhaltensregeln im Straßenverkehr vermittelt wurden.

Die Zahlen sind beeindruckend: Fast 4500 Schülerinnen und Schüler konnten erreicht werden, wobei bis zu neun Moderatorinnen und Moderatoren täglich im Einsatz waren. Die Kinder durften an verschiedenen Stationen mit Simulatoren und Testgeräten lernen, ihre Reaktionsfähigkeit zu schärfen und Gefahren im Straßenverkehr besser einschätzen zu können. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Thema des „Toten Winkels“ am Schulbus, bei dem das richtige Verhalten beim Schulbustraining geübt wurde.

Mobilitätsbildung als Lebensalltag

Ein Thema, das in der Verkehrserziehung nicht fehlen durfte, war das freiwillige Helmtragen und die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Geschicklichkeitsübungen auf einem Fahrradparcours rundeten das Programm ab. In einer Zeit, in der Mobilitätsbildung immer wichtiger wird, spielt die Verkehrserziehung eine entscheidende Rolle in der Prävention von Schulwegunfällen. Laut Informationen von Sichere Schule passieren jährlich in Deutschland über 90.000 Unfälle auf dem Weg zu Bildungseinrichtungen, wobei rund 50.000 davon im Straßenverkehr geschehen.

Mit dem Ziel, Kompetenzen für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu schaffen – sei es zu Fuß, mit dem Rad oder in einem Fahrzeug – wurde den Schülerinnen und Schülern die kritische Auseinandersetzung mit den Risiken des Straßenverkehrs nähergebracht. Hier kommen nicht nur die Schüler ins Spiel, sondern auch Eltern sowie Bildungseinrichtungen und Verkehrsorganisationen müssen gemeinsam daran arbeiten, die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen.

Die Kreisverkehrswacht hat sich bereits nicht nur in den Grundschulen, sondern auch an Realschulen, Gymnasien und Beruflichen Oberschulen (FOS/BOS) bemerkbar gemacht. Selbst erfahrene Verkehrsteilnehmer wurden einbezogen, um in Informationsständen und Präventionsaktionen ihr Wissen zu erweitern. Augsburger Allgemeine hebt hervor, dass die Arbeit der Verkehrswacht einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Landkreis leistet.

In diesen bewegten Zeiten, in denen Mobilitätsbildung für die zukünftige Sicherheit unserer Kinder von zentraler Bedeutung ist, zeigt sich: Es gibt viel zu tun, aber auch viele engagierte Menschen, die sich mit vollem Einsatz dafür einsetzen, dass das Thema Verkehrserziehung in unserem Alltag hoch im Kurs bleibt.