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Steigende Energiekosten machen es dringend: Immer mehr Hausbesitzer in Bayern überlegen sich, ihre Gebäude energetisch zu sanieren. Um ihnen bei dieser wichtigen Entscheidung unter die Arme zu greifen, veranstaltet das Modernisierungsbündnis Wittelsbacher, in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern, einen kostenfreien Vortrag mit der Energieberaterin Ursula Viita. Am Montag, 16. März 2026 um 19:00 Uhr in der Grund- und Mittelschule Merching, erfahren Interessierte alles Wichtige über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotenziale.

Der Vortrag verspricht wertvolle Informationen über die Optimierung der Gebäudehülle und die Heizungsanlage. Wer beim Sanieren clever plant, kann dabei nicht nur den Energieverbrauch erheblich senken, sondern auch von staatlichen Förderungen profitieren. Die Teilnehmenden werden durch die verschiedenen Möglichkeiten der energetischen Sanierung navigiert und erfahren, wie sie maßgeschneiderte Lösungen finden können. Die Anmeldung ist erforderlich über die vhs Aichach-Friedberg (Kursnummer F25113-01).

Fördermöglichkeiten und Einsparpotenziale

Warum ist eine energetische Sanierung überhaupt sinnvoll? Laut den Experten von Finanztip können Maßnahmen wie die Dämmung von Fassaden, Dächern und Kellern den Energiebedarf um bis zu 80 % reduzieren. Ungedämmte Außenwände verlieren bis zu ein Drittel der Heizwärme, weshalb eine gute Dämmung ausschlaggebend ist. Wer dazu noch alte Fenster gegen moderne, energieeffiziente Varianten austauscht, erhöht nicht nur den Wohnkomfort, sondern auch den Einbruchschutz und die Schalldämmung.

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Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Modernisierung der Heizungsanlage. Ob Wärmepumpe, Pelletheizung oder Solarthermie – neue Systeme sind effizienter und sparen auf lange Sicht Heizkosten. Spannenderweise gibt es ab 2024 auch neue Regeln zum Einbau von Heizungen, die Eigentümer beachten sollten. Das bedeutet, dass die bereits in anderen Bereichen genutzten staatlichen Förderungen, wie Zuschüsse und Kredite von KfW und BAFA, weiterhin hoch im Kurs stehen.

Die Herausforderungen der Sanierung

Dennoch sind mit einer energetischen Sanierung auch Herausforderungen verbunden. Während die Einsparpotenziale verlockend erscheinen, können die anfänglichen Kosten für Sanierungsmaßnahmen schnell mehrere zehntausend Euro betragen. Die Planungsphase ist oft zeitintensiv, und Störungen während der Bauarbeiten sind nicht auszuschließen. Auch die Installation einer Lüftungsanlage kann notwendig sein, um ein gutes Raumklima zu gewährleisten, insbesondere nach umfassenden Dämmmaßnahmen.

Insofern ist es empfehlenswert, einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) mit einem Energieeffizienz-Experten zu erstellen. Dieser führt die Hausbesitzer Schritt für Schritt durch den Prozess von der Planung bis zur Umsetzung der Maßnahmen. Hinweise zur steuerlichen Absetzbarkeit der Sanierungskosten sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen: Bis zu 20 % der Kosten können über drei Jahre verteilt abgesetzt werden, wenn die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine energetische Sanierung kann sich lohnen – sowohl für die eigene Geldbörse als auch für die Umwelt. Mit der richtigen Planung und unter Berücksichtigung aller Fördermöglichkeiten steht einem erfolgreichen Sanierungsprojekt nichts mehr im Wege. Wer also daran denkt, die eigenen vier Wände energieeffizienter zu gestalten, sollte sich den Vortrag in Merching nicht entgehen lassen!

Für weitere Informationen, besuchen Sie lra-aic-fdb.de, finanztip.de, oder adac.de.