Heute ist der 8.02.2026 – ein spannender Tag für die Bürger des Landkreises Aichach-Friedberg, denn die Landratswahl steht vor der Tür. Klaus Metzger, der bisherige Landrat, hat angekündigt, nach zwei Amtszeiten nicht mehr anzutreten. Sein Rücktritt wird mit der Kommunalwahl am 8. März 2026 wirksam. Damit wird das Rennen um seine Nachfolge eröffnet, und fünf Kandidaten stehen bereit, um das Amt zu übernehmen. Die Wähler können sich auf einen intensiven Wahlkampf einstellen, in dem die politischen Themen und die Zufriedenheit mit der aktuellen Regierung eine zentrale Rolle spielen werden. Für weitere Informationen zu den Hintergründen sei auf einen Artikel der Augsburger Allgemeine verwiesen.

Die fünf Kandidaten, die sich um das Amt des Landrates bewerben, bringen jeweils unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen mit. Peter Tomaschko von der CSU, 52 Jahre alt und Landtagsabgeordneter, konzentriert sich auf Themen wie Bürokratieabbau und digitale Lösungen für eine effizientere Verwaltung. Sein Ziel ist es, die Erreichbarkeit von Behörden zu verbessern und die Verwaltung für die Bürger zu vereinfachen.

Kandidaten im Detail

Klaus Habermann von der SPD, der über 30 Jahre als Aichacher Bürgermeister tätig war, setzt seine Schwerpunkte auf Bildung, Gesundheit und die Internetversorgung im Landkreis. Ein besonderes Augenmerk legt er auf den Erweiterungsbau des Landratsamtes und die Förderung von Windkraftprojekten.

Katrin Müllegger-Steiger, 48 Jahre alt und seit 2002 Kreisrätin, ist die Kandidatin der Grünen. Als stellvertretende Landrätin hat sie sich intensiv mit Themen wie Nachhaltigkeit und der Förderung von Frauen in der Politik auseinandergesetzt. Ihr Ziel ist es, den Landkreis unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu machen.

Marc Sturm von den Freien Wählern bringt seine 18-jährige Erfahrung als Stadt- und 12-jährige Erfahrung als Kreisrat mit. Der 43-jährige Rechtsanwalt fordert eine Konsolidierung der Finanzen, bevor die Kreisumlage erhöht wird, und setzt sich für die Stärkung der Krankenhausstandorte im Landkreis ein.

Simon Kuchlbauer, 48 Jahre alt und promovierter Historiker, kandidiert für die AfD. Seine Schwerpunkte liegen auf der Stabilisierung der Finanzen und der Förderung von Transparenz sowie Bürgerbeteiligung. Allerdings könnten seine Verbindungen zur rechtsextremen „Identitären Bewegung“ negative Auswirkungen auf seine Wahlchancen haben.

Der Wahlprozess

Die Kommunalwahlen sind nicht nur für Aichach-Friedberg von Bedeutung, sondern spiegeln auch die politische Stimmung in Bayern wider. Die Konkurrenz zwischen den Freien Wählern, der CSU, der SPD und den Grünen ist hart, und die Wählergunst ist hart umkämpft. Die Bekanntgabe der zugelassenen Wahlvorschläge erfolgt am 30. Januar 2026, und eine detaillierte Bekanntmachung zur Stimmabgabe wird in den kommenden Wochen veröffentlicht. Die Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge endete am 10. Januar 2026, was zeigt, dass die Vorbereitungen für die Wahl bereits in vollem Gange sind, wie in einem Artikel von Tagesfunk dargelegt wird.

Insgesamt bietet die bevorstehende Wahl die Möglichkeit, die Richtung, in die sich der Landkreis entwickeln soll, maßgeblich zu beeinflussen. Die Wähler sind aufgerufen, sich über die Kandidaten und deren Programme zu informieren und am 8. März 2026 ihre Stimme abzugeben. Es wird spannend zu sehen sein, wer sich letztlich durchsetzen kann und die Nachfolge von Klaus Metzger antreten wird.