Der 13. Blitzermarathon steht vor der Tür – ein Ereignis, das Autofahrer:innen im Landkreis Aichach-Friedberg vom 15. April, 6 Uhr, für volle 24 Stunden auf Trab halten wird. Die Polizei wird mit verschiedenen Geschwindigkeitskontrollen auf den Straßen präsent sein, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Die Aktion findet im Rahmen der bundesweiten Speedweek statt, die im April 2026 in vielen Bundesländern durchgeführt wird, wie auch von ADAC berichtet.

Im Landkreis stehen insgesamt 18 Messstellen bereit. Diese befinden sich sowohl auf innerörtlichen wie auch auf außerörtlichen Straßen, die für ihre Geschwindigkeitslimits bekannt sind. Zu den geprüften Orten zählen unter anderem:

  • A8: Höhe Derching – außerhalb Tempo 120
  • Aichach: Münchener Straße – innerhalb Tempo 50
  • Kissing: Münchener Straße 28a – innerhalb Tempo 50
  • Kühbach: Windener Straße – innerhalb Tempo 30
  • Ried: Staatsstraße 2052 – außerhalb Tempo 100

Die Aktion hat sich als wichtiges Instrument zur Sensibilisierung für das Tempolimit etabliert. Im Jahr 2025 wurden im Landkreis an 11 Messstellen rund 2000 Fahrzeuge erfasst, wobei 30 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden. Ein besonders krasser Fall war ein Fahrer, der bei 50 km/h mit 79 km/h geblitzt wurde, ihm drohte ein Bußgeld von 180 Euro und ein Punkt in Flensburg. Diese Zahlen unterstreichen die Notwendigkeit solcher Maßnahmen, um Unfälle durch unangepasste Geschwindigkeit zu vermeiden.

Die Hintergründe des Blitzermarathons

Die Aktion findet nicht nur in Bayern, sondern auch in vielen anderen Bundesländern statt, darunter Baden-Württemberg, Berlin und Hessen, wo vom 13. bis 19. April verstärkt kontrolliert wird. Im Fokus stehen besonders gefährdete Bereiche, wie Schulzonen oder Baustellen, wo die Unfallgefahr höher ist. Laut Verkehr in Zahlen sind nicht angepasste Geschwindigkeiten eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle.

Der Blitzermarathon wird durch das europäische Verkehrspolizeinetzwerk „ROADPOL“ koordiniert, welcher auf die Bedeutung der Verkehrssicherheit aufmerksam macht. Bayern beteiligt sich aktiv im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2030, unter dem Motto „Bayern mobil – sicher ans Ziel“.

Um auch die allgemeine Verkehrssicherheit zu erhöhen, ist es wichtig, die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit ins Bewusstsein der Autofahrer zu bringen. So investiert der Freistaat in die Verkehrsinfrastruktur und beschäftigt sich kontinuierlich mit der Verbesserung der Verkehrssicherheit.

All das dient dem Ziel, die Straßen sicherer zu machen und Unfälle zu vermeiden. Der Blitzermarathon ist dabei nur eine von vielen Maßnahmen, die zur Erlangung einer höheren Verkehrssicherheit beitragen sollen.